Sensor Generic Board — Software entwickeln, bevor die Hardware existiert.
Für Hirth hat NEVO eine Entwicklungsplattform für Sensorik gebaut — Hardware und Software zugleich. Erprobte, einzeln ansprechbare Module für Spannungsversorgung, Sensor-Frontend, Datenverarbeitung, Speicher und Kommunikation sitzen auf einem Board und werden im Jumperraster zum zentralen Mikrocontroller verdrahtet. So lässt sich Software bereits entwickeln und vermessen, lange bevor das eigentliche Sensor-PCB existiert.
Kunde: Hirth — Entwicklungsplattform für Sensorik
Software entwickeln,
bevor die Hardware existiert.
Neue Sensoren und Sensorkonfigurationen sollen schnell entstehen. Klassisch aber wartet die Software auf fertige Hardware: Jeder neue Sensor bedeutet erst neues Schema, neues Layout und neue Tests, bevor überhaupt eine Zeile Applikationscode läuft.
Gesucht war eine Plattform, die erprobte Hardware- und Software-Bausteine bereitstellt — damit sich Konzepte testen und Firmware schreiben lassen, lange bevor das eigentliche Sensor-PCB gefertigt ist.
Ein Baukasten aus erprobten Hardware- und Software-Modulen
Modularer Hardware-Baukasten
Getestete Blöcke für Spannungsversorgung, Sensor-Frontend, Datenverarbeitung und Kommunikation sitzen gemeinsam auf einem PCB und werden per Jumper oder Kabel mit dem zentralen Mikrocontroller verbunden. Schema und Layout jedes Blocks sind erprobt — und lassen sich direkt in ein eigenes Sensor-PCB übernehmen.
Software vor der Hardware
Die Module lassen sich verdrahten und vom Mikrocontroller ansprechen, lange bevor das eigentliche Sensor-PCB existiert. So entsteht Firmware in einer sehr frühen Phase — und Performance, Auslastung und Reaktionszeiten sind messbar, bevor eine einzige eigene Leiterplatte gefertigt wurde.
Modulare Software-Bibliothek
Jedes Hardware-Modul hat sein eigenes Software-Modul. Auf Applikationsebene werden sie nur noch verbunden — Konzepte und Ideen lassen sich in Stunden testen. Dazu eine universelle Speicher-Library, die Metadaten und Konfiguration wahlweise im internen Flash des Mikrocontrollers oder in einem externen Flash ablegt.
Komplette Signalkette inkl. Analog
Vom Einlesen der Sensordaten über die Verarbeitung im Mikrocontroller bis zur Datenausgabe — auch analog, als Ersatz für ein abgekündigtes Analog-IC. Zu jedem Modul gibt es ein dokumentiertes Software-Beispiel samt Jumper-Stellung; im 2,54-mm-Raster steckbar, per Grundbrücke oder Jumperkabel kombinierbar.
Der Weg dorthin
Was zwischen Idee und Serie liegt: Prototypen, Iterationen, Rückschläge — die Realität hinter dem fertigen Bild.
Eine Plattform, die Entwicklungszeit spart
Mit dem Sensor Generic Board entsteht Sensorik schneller: Erprobte Hardware-Blöcke werden per Schema und Layout direkt übernommen, Software entsteht parallel zur — oder sogar vor der — Hardware, und neue Sensorkonfigurationen sind in kürzester Zeit aufgebaut und getestet. Aus einzelnen Modulen in Hardware und Software wird eine wiederverwendbare Basis für künftige Sensorprojekte.
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